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Datum der Rezension: Mi 25.6.2008
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Bezahlter Preis?: Nicht angegeben
| Bewertung: 8
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Positiv:
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Gute Bildqualität, extreme Bildwinkel, kompakt und leicht
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Negativ:
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Fokussierungsmechanismus relativ laut
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Dieses Fisheye-Objektiv liefert in Verbindung mit einer Vollformat-Kamera einen diagonalen Bildwinkel von 180 Grad! Dabei wird das ganze Format ausgeleuchtet, also nicht nur in der Mitte des Bildes ein Kreis. Daher ist der horizontale und vertikale Bildwinkel dann auch bedeutend kleiner als 180 Grad.
Die Fisheye-Wirkung beruht auf der extremen Verzeichnung: Alle Geraden, die nicht durch die Bildmitte laufen, werden tonnenförmig verzeichnet, also nach außen gebogen dargestellt.
Der damit erzielbare Effekt kann bei manchen Bildern sehr unauffällig sein, bei anderen sticht er sofort ins Auge. Bei Portraits verwandeln sich die Modelle in Karikaturen. 
Wohldosiert und motivgerecht eingesetzt sind Fisheye-Photos echte 'Hingucker', allerdings nutzt sich der Effekt schnell ab und es sollte damit nicht übertrieben werden.
Die Bildqualität des EF 15 liegt ganz klar auf dem Niveau eines L-Objektivs und ist schon bei Offenblende sehr anständig. Das kleine und leichte Objektiv ist mit F/2.8 ziemlich lichtstark.
Punktabzug gibt es bei der Mechanik: Die Verarbeitung ist klar unter 'L-Niveau' und die Entfernungseinstellung erfolgt mit einem ziemlich lärmenden Motor. Schaltet man die Fokussierung auf manuell, dient als Scharfeinstell-Ring ein dünner Plastikring, der sich fast frei und ohne spürbaren Widerstand drehen lässt - kein sehr vertrauenserweckender Klapperatismus.
Aber das sind Nebensächlichkeiten, die man gut verschmerzen kann bei einer Optik, die man ohnehin nur gelegentlich verwenden wird.
Stand: 6/2008
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