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Beschreibung:
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Hallo Fotofreunde,
hier habe ich meine Erfahrungen mit dem Bildbearbeitungsprogramm PaintShopPro (PSP) X1
von Corel für Euch zusammengefasst.
Vor rund 2 Jahren habe ich mir die Version X1 als Testversion von www.corel.de heruntergeladen
und 30 Tage ausprobiert. Danach stand fest, dass ich es gerne weiternutzen wollte und habe
mir einen Lizenzschlüssel gekauft für 69 €.
Die ersten Schritte in der Benutzung waren recht einfach, das Tutorial ist für den Einsteiger durchaus
hilfreich.
Etwas gewöhnungsbedürftig wird es dann, wenn man tiefer absteigt in die Details der Nachbearbeitung.
Es hat sich zumindest mir nicht so recht erschlossen, wozu diese vielen Funktionen eigentlich gut sind
bzw. welche Funktion wann verwendet werden sollten. Wie zum Beispiel das Umfärber-Tool funktioniert,
habe ich nur durch etliches Rumprobieren rausgefunden. Das ist zwar einerseits ärgerlich,
dass man es nicht schneller kapiert, aber für mich war es auch hin und wieder ein (sportlicher) Anreiz,
das Programm besser kennen zu lernen.
Irgendwann habe ich mir dann eine entsprechende Literatur zur Software geholt und diese Entscheidung
war goldrichtig (siehe dazu meinen Artikel in der Buchbesprechung).
Wozu setze ich das Programm ein?
Ich fotografiere mit Canon ausschließlich in Raw und nutze das DPP für die Entwicklung nach JPG
(und selten nach TIFF).
Neben den klassischen Funktionen wie Zu/Ausschnitt und Seitenverhältnis anpassen verwende ich im PSP
heute fast ausschließlich die Gradationskurve zum Nachbessern meiner Bilder. Zur Gradationskurve
gibt es mehrere Funktionen, die zum Teil unterschiedlich arbeiten und es bedarf einer gewissen Erfahrung,
um das am besten geeignete Werkzeug auszuwählen.
Natürlich darf das Nachschärfen nicht fehlen, auch hier leistet das Programm gute Dienste.
Gelegentlich benutze ich auch das Entrauschen.
Die vielen Effekt-Funktionen habe ich bisher nicht gebraucht, sie sind eine nette Spielerei in
meinen Augen.
Die Batchbearbeitung erlaubt es, auf große Mengen an Bildern die gleichen Operationen auszuführen.
Die recht einfache Skriptsprache kann verwendet werden, mehrere Funktionen hintereinander auszuführen
und natürlich können diese Funktionen noch mit individuellen Parametern belegt werden. In Verbindung
mit der Batchbearbeitung fängt das dann an, richtig Spaß zu machen, wenn man mehrere hundert Bilder
automatisch nachbearbeiten lässt.
Ich habe die Kaufentscheidung für PSP nie bereut. Es ist sein Geld allemal wert und ich habe das
Programm bis heute noch nicht ausgereitzt. Unter anderem habe ich die Ebenentechnik noch nie genutzt,
die sicherlich noch viel weitergehende Möglichkeiten eröffnet. Kommt Zeit, kommt Ebenentechnik.
In Summe kann ich insbesondere Einsteigern in der Nachbearbeitung empfehlen, einen Blick auf dieses
Programm zu werfen.
Viele Grüße,
Marcus
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