G-FOTO
Registriert seit: August 2011 Ort: Paris Beiträge: 48
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Datum der Rezension: So 28.8.2011
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Würdest Du das Produkt empfehlen? Ja |
Bezahlter Preis?: €1,150.00
| Bewertung: 10
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Positiv:
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scharf, kompakt, IS
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Negativ:
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nix
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Ich habe diese Objektiv seit nunmehr 3 Monaten und erlaub emir jetzt ein erstes Fazit. Vorgeschichte Als das Objektiv im letzten Jahr vorgestellt wurde, habe ich mich fast schon geärgert. "So eine lichtschwache Tüte für 1300 EUR? Die spinnen wohl bei Canon" Dann habe ich vor 3,5 Monaten einen Review bei auf www.canonrumors.com über dieses Objektiv gelesen. Und ab da wurde ich hellhörig. Ich war allerdings sehr skeptisch, da ich noch ein altes, aber megascharfes 80-200/2.8L, sowie einen Kenko DGX 1,4x besitze. Die Kombi liefert 1A Ergebnisse ab und ist schwer zu schlagen. Was mich reizte war der IS. Also gesagt getan - bei Amazon bestellt. Bei Nichtgefallen kann man's ja zurücksenden. Ich war zu dem Zeitpunkt einige Tage in Magdeburg und lies mir das Teil dahin senden. Mittags aus der Packstation geholt und ab ins Hotel. Dann die ersten Bilder... Verarbeitung Das Objektiv ist sehr kompakt und solide gebaut. Man kann es aber nicht als Leichtgewicht bezeichnen. Das solide Metallgehäuse und das L-Glas inside haben ihr Gewicht. Es soll spritzwasser- und staubgeschützt sein (kann ich nocht nicht beurteilen). Der Objektivanschluss ist mittels Gummiring gedichtet. Die beiden Ringe Zoom/Schärfe laufen sehr geschmeidig - mit einer 1/4 Drehung hat man den gesamten Zoombereich durchlaufen. Die Besonderheit und leichte Schwierigkeit liegt in den vertauschen Ringen, d.h. normalerweise liegen bei den L der Schärfering vorne und der Zoomring hinten. Hier ist es andersherum. Gewöhnungsbedürftig. Der ausfahren Zoomtubus kann mittels Lock-Schalter arretiert werden. Die Gummierung am Zoomring ist in der Mitte übrigens "getrennt", grober gummiert und breiter als der Schärfering, so dass ich den Ring als besonders griffig empfinde. Könnte bei Kälte mit Handschuhen hilfreich sein. Nervend bleibt auch bei diesem Objektiv die Canon übliche Schraub-Geli. Ich rege mich jedesmal über das Gefummel mit dem roten Punkt auf. Sie sitzt allerdings fest und hat kein Spiel. Sie löst sich auch nicht so schnell, wie die eines 16-35. Bildqualität Ich war verwöhnt von meinem 80-200L aber was dieses Objektiv abliefert ist wirklich grandios. Die Schärfe sitzt sowohl bei meiner 5D MKII als auch bei meiner 7D von Anfang an auf den Punkt (auch bei 1D MKIII). Die Schärfeleistung ist wirklich beeindruckend und eines L wirklich würdig - und das schon bei Offenblende. Einen entscheidenen Anteil daran hat auch der IS in 4 Stufen. Ich habe früher am IS gezweifelt -frei nach dem Motto: "Ging ja früher auch ohne"- aber nach diesem Objektiv bin ich bekehrt! Ich empfehle jedem dies mal mit Liveview zu testen... Auch das Bokeh dieser Linse ist sehr schön. Lichtstärke/Freistellung Die meisten Zweifel hatte ich in Bezug auf die Lichtstärke. Doch das gleicht der vierstufige IS mehr als aus. Bleibt noch die Freistellungsmöglichkeit. Blende 5,6 naja...werden einige sagen. Aber halt - wovon reden wir denn? Bei 300mm z.B. und einem Motivabstand von 3m bleiben bei f2,8 ca. 1,5cm Schärfentiefe und bei f5,6 ca. 3cm. Da muss man bei 2,8 schon seeehr präszise scharf stellen und wissen was man tut. Ich fühle mich da mit 3cm wohler und der Freistellungswirkung tuts keinen Abbruch. Die Blendensprünge liegen übrigens cirka bei: 70-105 f4 105-150 f4,5 150-210 f5 ab 210 f5,6 Vorläufiges Fazit Alles in allem für mich derzeit DAS Reiseobjektiv schlechthin. Mein 80-200/2,8L verstaubt in der Schublade und ich habe es bisher keine Sekunde vermisst. In der Fototasche macht es sich klein - bei der Bildqualität dagegen sehr gross. Was will man mehr von einem kompakten Telezoom erwarten.
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allkar
Registriert seit: Dezember 2008 Ort: Bremen Beiträge: 12
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Datum der Rezension: Sa 14.4.2012
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Würdest Du das Produkt empfehlen? Ja |
Bezahlter Preis?: €1,149.00
| Bewertung: 10
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Positiv:
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IS, AF-Tefferquote und Geschwindigkeit
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Negativ:
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Meckern kann man immer, aber ehrlich - nein
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Zeitlang habe ich an einen Umstieg von 70-300IS USM auf 70-200 gedacht. Es war einfach so, dass mich der AF hin und wieder zum Wahnsinn trieb. Pumpen bei 300mm, pumpen bei low-light. Dann habe ich dieses Objektiv in die Finger gekriegt. Nur für kurze Zeit, zum Probieren. Ein halbe Stunde fotografiert und immer mehr gestaunt. Top IS – 1/15s bei 300mm machbar (wenn Motiv still halten kann). Bei dem alten konnte man bei solchen Einstellungen nur noch „na dann Mahlzeit“ sagen. Hier bei ruhiger Hand geht das. Sonst 1/50s ist an sich gar kein Problem. Scharfstellen? Kein Pumpen mehr - AF sitzt und dazu ist noch schnell und leise. Genauso IS – so gut wie unhörbar. Panning mode funktioniert hervorragend. FTM, 2-Mode IS - klasse! Ein direkter Vergleich mit 70-200L 4.0 IS zeigte gleich optische Qualität, aber deutliche Vorteile des 70-300L bei AF und vor allem IS. Teuer ? JA – wie alle L’s . Wenn man aber bei ca. 150€ Aufpreis dem 70-200L 4.0 IS gegenüber, die 100mm mehr an Brennweite, den besseren IS und geräuschlosen Betrieb sieht, ist dieses Objektiv jeden Cent wert.
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