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    1.  
      RAW Studio für Linux
      Kommentare Aufrufe Datum des letzten Kommentars
      1 538 Di 17.5.2011
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      Empfohlen durch Durchschnittlicher Preis Durchschnittliche Bewertung
      100% von den Kommentaren Nicht angegeben 8.0
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      Beschreibung:

      Rawdecoder mit einfachen Nachbearbeitungsmöglichkeiten für Linux. 


       

      Amazon-Link:


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  1. Autor
    1. escho


      Registriert seit: Juli 2009
      Ort: Mittelfranken
      Beiträge: 3019
      Datum der Rezension: Di 17.5.2011 Würdest Du das Produkt empfehlen? Ja | Bezahlter Preis?: Nicht angegebenBewertung8 

       
      Positiv: Sehr schnell, top Qualität, einfache intuitive Bedienbarkeit, Wird stark weiterentwickelt
      Negativ: Gibts nur für Linux, Rote Augen Entfernen Werkzeug fehlt, CA-Korrektur nur Manuell per Slider, nicht über Lensfun-Bibliothek

      Es gibt was neues von der Linux-Front: Im April 2011 ist Rawstudio in der Version 2 erscheinen.

      Wenn man unter Linux bisher ein Rohbild decodieren wollte, so führte bis jetzt kaum ein Weg an dcraw vorbei, es sei denn, man verwendete kommerzielle Software wie bibble. RawStudio hat mit RawSpeed nun einen eigenen Decoder und dieser Decoder geht ab wie eine Rakete.

      Rawstudio ist schnell, sehr schnell sogar. Es ist voll multithreading-fähig und bedient auch SSE/SSE2. Die Geschwindigkeit des Programmes ist wirklich phänomenal.

      Auch die Qualität der Ergebnisse ist hervorragend. Sind Nacharbeiten notwendig, so können diese sehr schnell über die GUI durchgeführt werden . Die decodierten Bilder passen oftmals aber out of the box. Die Änderungen an den Rohbildern werden als xml-file in einen versteckten Ordner im Ursprungsverzeichnis der bearbeiteten Bilderserie gepeichert. Das Rohbild selber bleibt unangetastet.

      Rawstudio setzt auf Farbmanagement und kommt mit Profilen für über 200 Kameras daher. Sollte eine Kamera nicht unterstützt sein dann erfolgt ein Fallback auf dcraw.

      Neben der Raw-Decodierung bietet das Programm auch ein paar einfache Bildbearbeitungsmöglichkeiten, die in den meisten Fällen ausreichen:

      Belichtung, Sättigung, Farbtemperatur, Kontrast, Helligeitskurve, Entrauschen (Farb- und Helligkeitsrauschen getrennt), Schärfen (mit einem bombigen Ergebnis) und noch einiges mehr.

      Die Bedieneroberfläche ist intuitiv, meiner Meinung aber etwas gewöhnungsbedürftig

      Das Programm arbeitet mit einer Farbtiefe von 16 Bit.

      Ich denke, mit dieser neuen Version ist den Entwicklern ein grosser Wurf gelungen. Und das schöne ist, das Programm wird heftig weiterentwickelt. Ich habe meinen Workflow inzwischen auf Rawstudio + digikam umgestellt und habe es noch nicht bereut.

      Und das allerschönste zuletzt: Rawstudio kostet ebensoviel wie die meiste Software in Linux, nämlich gar nichts!

      Hier der Link zur Homepage: http://rawstudio.org/

      Edgar
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