Mark
Administrator
Registrierte: August 2006 Ort: bei Auxburg Beiträge: 5669
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Datum des Kommentars: So 25.5.2008
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Welchen Preis hast Du bezahlt?: €40.00
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Positiv:
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WIE COOL
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Negativ:
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was?
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Okay, mit PHOTOgraphie hat LOMOgraphie nur bedingt etwas zu tun. Aber der Reihe nach...
Habt Ihr Euch auch schon immer gefragt, was es mit den verrückten auf sich hat, die "lomographie" betreiben? Ich mich auch - und deshalb habe ich mich mal einwenig mit dem Thema beschäftigt.
Die Lomographischen Kameras:
Es gibt verschiedenste "Lomos" - die Spektakulärsten aus meiner Sicht sind der Lomo Actionsampler (4 Objektive, 4 Bilder in kürzester Zeit auf einem Negativ) und die Fisheye (klar - die hat ein Fischaugenobjektiv).
Meine Lomo: Die Fisheye 2.0
Ich persönlich habe mich für die Fisheye entschieden. Die Version 2.0 hat einen tollen Sucher zum Aufstecken (Modell Türspion) und einen eingebauten Blitz (Modell "plopp"). Geliefert wird der gesammelte Wahnsinn mit einer unbeschreiblichen Bedienungsanleitung und dem Wichtigsten: Einem Lomo-Poster (das ist jetzt mal echt cool!)!
Und was soll das?
Naja, also mit einer Lomo zu fotografieren ist im eigentlichen Sinne Fotografie - aber eben ganz anders. Angefangen hat das alles Anfang der 90er Jahre, als ein paar Studenten im für seine Kreativität berühmten Wien einen neuen, künstlerisch-experimentellen-Schnappschuss-Fotostil. Irre? Nein - kreativ. Die Idee ist es, die Lomo immer und überall dabei zu haben, und immer wieder von allem Bilder zu machen. Das begründet vielleicht auch ein wenig den abnehmbaren Sucher an meiner Lomo: Man braucht das Ding nicht. Wozu auch - ist doch egal, was ich da fotografiere! Oder?
Don't think - just shoot!
Genau das ist es. Billigen Film rein (teurer lohnt nicht!) und losknipsen. Hier die 10 goldenen Regeln:
1. Nimm Deine Lomo überallhin mit.
2. Verwende sie zu jeder Tages- und Nachtzeit.
3. Lomographieren ist nicht Unterbrechung Deines Alltags, sondern ein versteckter, bzw. inszenierter Teil desselben.
4. Nähere Dich den Objekten Deiner fotografischen Begierde so weit wie möglich.
5. Don' t think (William Firebrace).
6. Sei schnell!
7. Du mußt nicht im vorhinein wissen, was auf Deinem Film drauf ist.
8. Im nachhinein auch nicht.
9. Übe den Schuß aus der Hüfte.
10. Kümmere Dich nicht um irgendwelche (Goldenen) Regeln
Die Daten und Fakten
Interessiert nun wirklich nicht, aber gut. Das Ding ist aus Vollplastik, incl. Objektiv! Der voll-manuelle Verschluss hat 3 Einstellungen: Gesperrt, 1/100sek und bulb. Die Blende ist 8. Immer. Genau - man macht also eigentlich jedes Bild mit 1/100 Sek bei Blende 8. Ausser wenn es dunkel ist - dann ist die Belichtungszeit so lange, wie Euer Finger auf dem Auslöser. Bilder / Sekunde? Nein. Zugegeben, auch das Zurückspulen des Films sollte man eine Frau machen lassen - meine Wurstfinger rutschen von der "Kurbel" immer ab. Was solls. Ach ja - wenn man Glück hat kann man das Ding für geschlagene 35,- Euro kaufen.
Und die Bilder?
Fotografisch betrachtet werden die Bilder katastrophal. Aber wen interessiert das denn schon, wenn ich nicht mal mehr genau weiss, was es eigentlich ist, was da so unscharf abgebildet ist? Eben!
Ja und jetzt?
Eine besondere Kamera braucht auch eine besondere canikon-Bewertung:
(10 Punkte = best)
Lieferumfang: 10 (incl. Objektivdeckel und Handschlaufe aus Voll-Gummi!!)
Preis-Spass Verhältnis: 100
Abbildungsqualität: 0
Handhabung: 10
Haptik: 1 (999)
Ahem. Prost.
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