Mark
Administrator
Registrierte: August 2006 Ort: bei Auxburg Beiträge: 5669
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Datum des Kommentars: So 25.5.2008
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Würdest Du das Produkt empfehlen? Ja |
Welchen Preis hast Du bezahlt?: Keine angezeigt
| Wertung: 10
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Positiv:
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Stabilität
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Negativ:
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Die Geschichte, wie ich mein passendes Stativ fand - Perspektive 2: Manfrotto.
Hier nun also endlich der kleine Review zum Manfrotto 055PROB.
Es begann, wie so ziemlich jede Geschichte eines Fotografen beginnt, der sich auf die Suche nach einem geeigneten Stativ macht.
Nämlich mit der Frage: Welches Stativ soll es werden? Bevor der geneigte Käufer sich diese - zugegebenermaßen recht schwierige Frage im Hinblick auf ein Stativ - beantwortet, sollte man sich folgendes durch den Kopf gehen lassen:
- Was will ich damit machen?
- Ist meine Kamera klein oder Dick?
- Wie muss dann das passende Stativ sein:
- Leicht oder Schwer?
- Stabil oder leicht?
- Stahl oder unbezahlbar?
- Einsatzgebiet?
- Kugelkopf oder Drei-Wege-Neiger?
- Handlich, schick?
- unverwüstlich?
- soll immer aussehen wie neu oder "ist mir doch egal"?
Okay, "zum Glück kenne ich mich ja aus" - hahaha! Leider bin ich schonmal auf ein billiges Stativ hereingefallen. Es war leicht, hatte eine Wechselplatte und kostete nur 40 Euro. "Das muss bei einem Stativ doch wohl ausreichen" dachte ich mir, und schlug zu. Das Stativ schlug schon am ersten Einsatztag zurück: Ich Depp hatte meine Mamiya 645 Mittelformatkamera drangeschraubt, und wollte ein Bild machen - meine Katze Lucy machte einen kleinen Sprung, und schon kam die ganze Fuhre in Bewegung, und ich konnte Lucy nur durch einen beherzten Sprung vor der dicken Lady Mamiya bewahren! "Schlagartig" war mir klar, dass es so einfach wohl doch nicht war. Ich musste mich also schlau machen. Ein Besuch beim Fotohändler meines Vertrauens half deutlich zur Verwirrung weiter: ca. 200 Kombinationen von Stativen und - oh Wunder KÖPFEN stand zur Verfügung. Ich musste mich also erstmal damit abfinden, dass ich ZWEI Entscheidungen treffen musste: für das richtige Stativ und für den richtigen Kopf.
Nachfragen bei Profis halfen mir weiter - sie empfahlen mir Stative in der Preislage meiner gesamten Ausrüstung, und machten mich darauf aufmerksam, dass es "genau darauf ankommt". Der Befragte Profi sagte das allerdings auch über Taschen, Objektiven, Kameras und Frauen! Fazit? Keins!
Also schlug ich mir mal wieder Nächte um die Ohren um im Web zu recherchieren. Ergebnis: Beim Stativ kommt eigentlich nur ein VELBON, ein GITZO oder ein MANFROTTO in Frage. Irgendwo hatte ich den den Satz der Sätze gelesen - kann auch in meinem Schädel gewesen sein: "Manfrotto ist die Nikon unter den Stativen - nicht die allerneueste Technik, aber dafür absolut unkaputtbar" - Mein Stativhersteller war gefunden - Manfrotto!
Bei der Auswahl des Stativtyps habe ich es mir leichter gemacht - Ich habe das gekauft, was ich mir leisten konnte - das Semi-professionelle Mainstream-Modell 055PROB.
Das Stativ ist aus stabilen Alu-Rohren hergestellt und extrem stabil. Drei Beine und die verstellbare Mittelstange machen das Stativ vielseitig und flexibel. Die Beinelemente gleiten schnell und präzise. Wenn man alle Schellen öffnet, und das Stativ umdreht fallen alle 3 Beine präzise nach unten - verriegeln und es kann losgehen! Das gesamte Stativ macht einfach einen unkaputtbaren Eindruck.
Als typisches Manfrotto-Feature lässt sich die Mittelstange auch herausnehmen und 90 Grad gedreht seitlich montieren, oder aber einfach nach unten einbauen (Kamera "hängt" unter Stativ).
Die Entscheidung für den Kopf war bei mir recht einfach. Als "oldschool-fan" wollte ich etwas klassisches haben ohne Firlefanz. Deshalb habe ich mich für einen klassischen Kugelkopf entscheiden. Um auch ohne Probleme mit meiner doch recht schweren Mamiya oder mit Tele-Brennweiten arbeiten zu können, habe ich mich für die stabile Ausführung entschieden: den Manfrotto 488. Eine Schnellspannplatte kam für mich nicht in Frage ("oldschool eben") - als einfach nur mit Gewinde:
Der Kopf hat eine Gradeinteilung, die ich sicher niemals brauchen werde und lässt sich sehr satt einstellen und fixieren. Je eine Verriegelung für die Kugel und eine für die horizontale Drehung.
Daten für das Stativ Manfrotto 055 PROB:
Transportlänge 65 cm
Gewicht 2.4 kg
Material Eloxiertes Aluminium
Anzahl der Stativbeinabschnitte 3
Befestigung der Stativbeine Schnellspannhebel
Max. Betriebshöhe 176 cm
Min Betriebshöhe 11 cm
Max. unterstütztes Gewicht 6 kg
Daten für den Kugelkopf 488:
Höhe 11 cm
Gewicht 0.7 kg
Max. unterstütztes Gewicht 7.9 kg
Daten für die Kombination aus Manfrotto 055 PROB und Manfrotto 488:
Transportlänge 76 cm
Gewicht 3.1 kg
Max. Betriebshöhe 185 cm
Min Betriebshöhe 11 cm
Max. unterstütztes Gewicht 6 kg
Gesamtpreis knapp 200 Euro
Mein Fazit bis heute:
(10 Punkte = best)
Lieferumfang: 02 (kein Gurt, keine Tasche)
Preis-Leistungs Verhältnis: 07
Handhabung: 10
Haptik: 10
Folgendes habe ich gelernt:
Ein Stativ ist mehr als nur ein Kameragestell - man kauft so was in der Regel fürs Leben, und da "darf's dann auch mal mehr sein". Die Auswahl ist nicht so einfach - nehmt Euch Zeit!
Alles in Allem ist ein Stativ eine tolle Anschaffung, die viele neue Perspektiven und Bilderwelten eröffnet - EMPFEHLUNG..
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Datum des Kommentars: Mo 18.8.2008
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Würdest Du das Produkt empfehlen? Ja |
Welchen Preis hast Du bezahlt?: Keine angezeigt
| Wertung: 7
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Positiv:
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robust, vermutlich preiswert
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Negativ:
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schwer
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Man hätte Stativ und Kopf getrennt aufführen müssen, denn nicht immer treten sie in der hier vorgestellten Kombination auf. Ich habe beispielsweise den 141RC zum 055PRO. Folglich kann sich meine Bewertung auch nur auf das Stativ und nicht auf den hier aufgeführten Kopf beziehen.
Das Stativ ist robust -- und schwer. Für eine DSLR samt schwerem Objektiv ist es gut geeignet. Die Bedienung ist einfach: Die "Klappknöpfe" ermöglichen einen schnellen Aufbau ohne allzuviel Kraftaufwand in den Fingern voraus zu setzen.
Weitere positive Punkte:
- Es ist für mich (> 185 cm Körpergrösse) hoch genug.
- Es ist vielseitig verstellbar (auch in Bodennähe verwendbar).
- Schnellkupplungsplatten sind separat erhältlich (wichtig, wenn man Objektive mit Stativschelle hat).
- In einer "unsicheren" Gegend wirkt es beruhigend auf dunkle Gestalten.
Bei längeren Touren ist mir das Stativ allerdings deutlich zu schwer. Zwar kann man die moosgummi-bewehrten Rohre (gut bei Kälte -- aber warum nmur an zwei Beinen?) gut auf die Schulter legen, aber es ist trotzdem ein schweres und grosses Monstrum.
Keine "10" -- aber eine gute "7" ist es allemal. Eine Preisangabe kann ich nicht machen, denn ich habe es im Set mit dem Kopf für erinnerte 170 Euro erstanden.
-Frank
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