Piet
Administrator
Registriert seit: August 2006 Ort: Algermissen Beiträge: 1451
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Datum der Rezension: So 25.5.2008
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Bezahlter Preis?: €500.00
| Bewertung: 9
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Positiv:
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Schärfe, Abbildleistung, Schnell, Leise, Günstiger Preis
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Negativ:
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Lichtstärke, Kein Imagestabilizer (in neuer Version enthalten)
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Wissen Sie eigentlich, dass wir, also Sie und ich, eines der fürchterlichsten Hobbys überhaupt haben? Na ja, zumindest in finanzieller Hinsicht. Sehr schnell werden die Ansprüche größer und man (ich) bin nicht mehr 100% zufrieden mit dem was bisher im Einsatz befindlich war. Sicherlich zusammenhängend mit den anfänglich schnellen (Lern-) Ergebnissen schrauben sich die erwarteten Bildqualitäten in bis dato unerreichbare Höhen. Genau dem muss Abhilfe geschaffen werden: MIt der "L" Objektivreihe von Canon.
Mein bisheriges Equipment ist ja bis dato schon ganz ansehnlich gewesen, jedoch fehlte es an einem Zoom Objektiv. Ich wollte diesesmal auch keinen Kompromiss eingehen, sondern sofort etwas leistungsstarkes erwerben. Das Objektiv soll mich nicht nur ein paar Monate, sondern einige Jahre begleiten. Schnell schaute ich mich bei den "L" Objektiven von Canon um. Die "L"- Reihe ist die sogenannte Profiobjektivreihe von Canon, verbunden (meistens) mit einer hervorragenden Abbildleistung und Verarbeitung. Leider meint "Profi" nicht nur die Qualität, sondern auch den Preis (*hüstel*). Belesen und bestärkt durch viele (viele!) Testberichte und Forumsbeträge war ich mir sehr schnell sicher: Ein "L" Objektiv musste her! Die Wahl fiel auf das 70-200mm 1:4 L. Mit besten Kritiken ausgestattet und dennoch in der L- Reihe bezahlbar. Wenn ich nun schreibe, dass das Objektiv in der L- Reihe bezahlbar ist, dann meint das noch nicht, dass auch ich das bezahlen kann. Weder mit einem Lottogewinn gesegnet, noch sonstige Reichtümer oder Erbschaften besitzend machte ich mich auf die Such nach einem Gebrauchtobjektiv.
Okay, genug geschwafelt, was kann das 70-200mm 1:4 L? Wie der Name unschwer erkennen lässt, hat das Objektiv eine Brennweite von 70-200mm bei einer größten Öffnung (Lichtstärke) von 1:4. Die kleinste Blende beträgt 32. Ausgestattet mit einem Ring- UltraSchallMotor (USM) zur schnellen, nahezu lautlosen automatischen Fokussierung und einem Durchmesser von 67mm. Weiterhin handelt es sich bei dem Objektiv um ein, für diese Klasse, hervorstechendem Leichtgewicht. Bringt das 70-200mm doch nur rund 700 Gramm auf die Waage.
Die technischen Daten des 70-200mm 1:4 L im einzelnen:
Bildwinkel (hor., vert., diag.): 29° - 10°, 19°30' - 7°, 34° - 12°
Optischer Aufbau (Linsen/Glieder): 16/13
Anzahl Blendenlamellen: 8
Kleinste Blende: 32
Naheinstellgrenze (m): ca. 1,2
Größter Abbildungsmaßstab: 0,21 (at 200mm)
AF Motor: USM
Filter Durchmesser: 67(mm)
Max. Durchmesser x Länge ca.: 76 x 172(mm)
Gewicht (g): ca. 705
Abbildungsmaßstab mit Zwischenring EF12: 0,29 - 0,06
Abbildungsmaßstab mit Zwischenring EF25: 0,39 - 0,13
Gegenlichtblende: ET-74
Köcher- Beutel: LZ1224
Folienfilterh. III (Gegenlichtbl. III*): (2)
Folienfilterh. IV (Gegenlichtbl. IV*): (3)
(Quelle: http://www.canon.de)
Getestet habe ich die Leistungsfähigkeit des Objektivs erstmalig im Juni im Hannoveraner Zoo. Schon nach den ersten Bilder und des Austestens der 200mm Brennweite war mir klar, dass das Objektiv nicht nur die Hölle war was die Schnelligkeit anbetraf, sondern auch die Abbildleistung stellte alles mir bis dato bekannte in den Schatten. Nun ja, ich weiß was Sie denken, hatte der Handtke doch bis dato "nur" Mittelklasse Objektive wie das 28-135mm im Einsatz, dass kann man ja schließlich nicht vergleichen. Wenn Sie das soeben gedacht haben, gebe ich Ihnen bedingt Recht, aber dennoch: Bei Betrachtung der reinen Anschaffungskosten liegt das 28-135mm - welches ja auch ein gutes Objektiv ist - bei 420,-EUR Straßenpreis und das 70-200mm nur rund 200,-EUR darüber. Gebraucht bezahlt man je nach dem Alter des Objektivs rund 100,-EUR weniger. Meine kommenden Objektivkäufe werden definitiv überlegter von statten gehen, soviel steht fest. Lassen Sie mich nun einige Bilder präsentieren, welche Ihnen die Leistungsfähigkeit des Objektivs zeigen soll. Die Bilder sind nicht nachbearbeitet, sondern nur auf eine erträgliche und ladbare Größe geschrumpft!
Ich denke, alle Bilder sprechen für sich und die Leistung dieses hervorragendem Objektivs. Ich für meinen Teil hatte es ja schon angedeutet, ich werde mich zukünftig eher für Objektive der höheren Leistungsklassen entscheiden und, sicher meinem Geldbeutel entsprechend, langsamer und bewusster entscheiden. Angefixt durch das 70-200mm 1:4 L USM Objektiv spreche ich für dieses auch gleich eine persönliche Empfehlung aus. Habe ich mich doch von nun an neu in eine Linse verliebt. Achja, ich habe das Objektiv gebraucht für rund 500,-EUR erworben.
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simon
Registriert seit: Juni 2008 Ort: Dortmund Beiträge: 43
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Datum der Rezension: Di 15.7.2008
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Bezahlter Preis?: €540.00
| Bewertung: 9
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Positiv:
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Schärfe bei Offenblende, Gewicht, Preis und Verfügbarkeit
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Negativ:
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etwas auffälliger durch den weiß/grauen Anstrich
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Eigentlich ist schon alles gesagt, eine tolle Linse, vor allem das Gewicht ist auch noch sehr akzeptabel (wiegt grade die Hälfte von meinem 70-200 2,8 L)
Sehr oft gebraucht und in sehr gutem Zustand zu kaufen.
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net-explorer
Registriert seit: Juli 2008 Ort: Nähe Frankfurt Beiträge: 38
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Datum der Rezension: Di 28.4.2009
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Bezahlter Preis?: Nicht angegeben
| Bewertung: 0
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Positiv:
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perfekte optische Qualität, hervorragende Verarbeitung, dafür schon wieder günstig im Preis
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Negativ:
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Meines Erachtens keine!
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Wer auf f/2,8, einen IS und eine Stativschelle verzichten kann, bekommt nichts besseres in dem Brennweitenbereich für sein Geld.
Ich persönlich kam ohne Stativschelle aus, und fand es einfach nur perfekt und immer wieder überraschend überzeugend.
Die AF-Geschwindigkeit ist ein Maßstab, die Abbildungsleistung läßt viele andere Zooms und etliche Festbrennweiten dagegen verblassen.
Für mich ist das kein Einsteiger-L, sondern ein echter Geheimtip!
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